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Hunde

Die ersten Tage im neuen Zuhause

Die ersten Tage im neuen Zuhause

So gestaltest du den Einzug deines Tierschutzhundes so stressfrei wie möglich für Mensch und Tier.

Sicherheit geht vor: Die doppelte Sicherung

Der Einzug in ein neues Umfeld bedeutet für Tierschutzhunde extremen Stress. Viele Tiere reagieren in den ersten Tagen schreckhaft oder versuchen zu fliehen.

  • Sicherheitsgeschirr: Nutzen Sie ein spezielles Panikgeschirr, aus dem sich der Hund nicht rückwärts herauswinden kann.

  • Zwei Leinen: Befestigen Sie eine Leine am Halsband und eine zweite am Geschirr (wie auf dem Bild zu sehen).

  • Hausleine: Eine leichte, schlaufenlose Leine in der Wohnung hilft, den Hund ohne Bedrängung zu sich zu führen.

Die Ankunft: Ruhe und Struktur im Haus

Überladen Sie den Hund in den ersten Tagen nicht mit neuen Eindrücken. Das Tier muss die Erlebnisse der Reise und den Umzug erst verarbeiten.

  • Rückzugsort: Richten Sie einen festen, ruhigen Liegeplatz in einer verkehrsarmen Ecke ein.

  • Besuchsverbot: Halten Sie Freunde und Verwandte in der ersten Woche fern.

  • Feste Routinen: Gleiche Fütterungszeiten und immer dieselbe kurze Löserunde vor der Haustür geben dem Hund Orientierung.

Geduld statt Erwartungsdruck

Jeder Hund verarbeitet den Wechsel in seinem eigenen Tempo. Erwarten Sie in den ersten Tagen keine Stubenreinheit oder perfekte Leinenführigkeit.

  • Bedürfnisse respektieren: Läuft der Hund weg oder versteckt sich, lassen Sie ihn gewähren und bedrängen Sie ihn nicht.

  • Körpersprache beachten: Vermeiden Sie direktes Anstarren, frontales Zugehen oder tiefes Vorbeugen über den Hund.

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